Über Uns


Mera Dog Cup '07
Mera Dog Cup '07

Ich heiße Joana, Jahrgang 1989 und betreibe seit 2002 Agility.

 

Ursprünglich komme ich aus dem Reitsport. Da meine Mutter aber mit Lassie seit 1999 Agility betreibt, kamen sich Agilityturniere und Pferdesportturniere immer in Konflikt. Mein Vater war zu diesem Zeitpunkt noch kein Agilitysportler und somit TT (=Turniertrottel) für mich und meine Mutter. Greifen wir etwas weiter zurück..... In das Jahr 1999.

 

Wir hatten einen Kuvasz Mischlung aus dem Tierheim. Geballte Ladung, aber der Therapiehund meiner Mutter. Irgendwann wurde er einfach zu gefährlich und wir haben ihn schweren Herzens einschläfern lassen müssen. In der Hundeschule wo wir damals waren, knallte man meiner Mutter ein paar Tage später ein Hundebuch vor die Nase, mit dem Satz: "Diese Rasse und davon eine Hündin." Dort abgebildet war ein Collie. Gesagt, getan. Am gleichen Tag die Zeitungen durchwühlt und wie das Schicksal es so wollte, waren nur ein paar Kilometer 8 Wochen alte Colliewelpen zu verkaufen. Mutti rief sofort an und fragte nach, ob die Züchterin noch eine Hündin hätte. Hatte sie und am gleichen Vormittag fuhren wir ein paar Dörfer weiter um uns die Welpen anzugucken. Wir hatten freie Auswahl. Die Wahl fiel auf den Hund, der über alle seine Geschwister hinweg stieg und rief: "Nimm mich, nimm mich." Es war, wie das Schicksal es so wollte, eine Hündin. "Olga vom grauen Brunnen". Keine halbe Stunde später nahmen wir unsere getaufte "Lassie" mit nach Hause. Auch wenn sie nicht umbedingt dem Farbstandart entspricht, ist sie für uns der schönste Hund auf der Welt.

Mit Lassie fing meine Mutter Agility an. Aber Lassie sollte nicht lange alleine bleiben. Am 11.07.2000 wurde "Fresena's Germaine" geboren und zog im Alter von 8 Wochen bei uns ein. Lassie freute sich tierisch, schmiss ihr Bälle vor die Füße, stupste sie an, aber das Dicke Ding wollte sich einfach nicht bewegen. Sie könnte ja 1 Gramm Fett verlieren ;o) Aber irgendwann brach das Eis und Jamie spielte. Auch Jamie machte von Anfang an Agility und lief dann auch wie Lassie Turniere.

Dann kam ich ins Spiel. Ich wollte auch Agility machen! Ein Collie wäre für mein Alter zu groß gewesen, also die kleine Variation musste her: Ein Sheltie!

"Nana's Livia vom Segeberger Forst" wurde am 25.06.2002 geboren. Ich bildete sie aus, sowohl Agility als auch Unterordnung und seit Anfang 2004 sind wir im aktiven Agilitygeschäft zu finden.

Ja, irgendwann kam auch mein Vater ins Spiel. Mutti gab ihm schweren Herzens Lassie. Auch er lief von da an Turniere und die beiden kämpften zusammen in der A2.

Aber irgendwann verzauberte Nana Mutti so sehr, dass sie auch einen Sheltie haben wollte. Die lange Suche ging von vorne los. Nach der scheinbar ewigen Suche nach einem Sheltie, wurden wir Anfang 2004 endlich fündig. "Komtess Binija's blue Magic vom Birkenwappen" wurde am 05.04.2004 geboren. Ähhhh moooomentmal, wer kam eigentlich auf die Idee mit Komtess? Rotzlöffel, Wirbelwind und Frettchen wären wohl passender gewesen.

Sie zeigte uns ein ganz anderes Bild vom Sheltie aufgeweckt, hyperaktiv, Arbeitseifer. Nana nahm sich immer mehr von Biene an. Sie war im laufe der Zeit ein Collie geworden, was das Temprament angeht. Papa führte zu dieser Zeit schon beide Collies, damit Mutti sich auf Biene kozentrieren kann.

Auch mein Vater packte das Sheltiefieber. Am 09.11.2008 wurde "Bonita black vom Hohen Steg" geboren. Bonny hat sich zu einen hervorragenden Sheltie entwickelt. Sie zeigt einen hohen "will-to-please" und man kann sie einfach nicht stoppen. Beim Agility ist sie unsere schwarze Kanonenkugel. Steht man im Weg, hat man selber Schuld. Sie ist führig und unglaublich schnell.

Aber manchmal kommt im Leben alles anders als man denkt. Während des Wintercups (08/09) im Zierow lernten meine Mutter und ich einen verdammt süßes Sheltiebaby kennen. "Tigris" wurde sie genannt. Sie war klein, süß und flauschig und grade mal 8 Wochen alt. Im Grunde war es Liebe auf den ersten Blick. Doch ganz lange sollte ich sie nicht sehen. Die Besitzerin wollte sie abgeben, ab Mai 2009. Anfang Juli sagte mein Vater: "Holt sie euch!" Am 16. Juli war es soweit, ich durfte "Tigris" noch einmal sehen. Und es hat nicht mal Nanosekunden gedauert und die Liebe blühte wieder auf. Ich wusste "Sie gehört mir!" Sie war ängstlich, zurückhaltend und hatte kaum Selbstbewusstsein. Trotzdem wollte ich sie haben, das stand fest. Als sie bei uns zu Hause war, hat sie alles inspiziert, war aber im allen was sie tat sehr unsicher. Sie war übrigens zu dem Zeitpunkt 6 Monate alt. Ich nahm sie mit in mein Zimmer und sie kuschelte sich fest an mich und schlief in meinen Armen ein. Und seitdem kann uns nichts mehr trennen. So eine Beziehung habe ich selten erlebt. Nana und ich sind schon unzertrennbar, aber das mit meiner getauften "Zoey" ist fester, intensiver. Sie tut alles für mich. Menschen gegenüber ist sie schon sehr aufgeschlossen, lässt sich streicheln nimmt Futter an. Heute ist sie ein Energiebüdel. Liebt es, mit Bonny durch den Garten zu toben. Sie liebt das arbeiten mit mir, egal was ich mit ihr mache. 2009 erlitt Biene beim Toben im Garten einen Kreuzbandriss, OP und mind. 4 Monate Therapieplan. Alles verheilte sehr gut. In der Zeit gab ich Mutti meine Nana, damit sie zwischendurch laufen konnte. Ich sah wie schön dieses Team harmoniert und wir entschlossen uns dazu, dass Nana bei Mutti bleibt. In Gegenzug dazu, durfte ich eine Saison mit Biene laufen, selbstverständlich sollte ich den Aufbau übernehmen (antrainieren, Kontaktzonen). 2009 war mein persönliches Highlight. Nach dem Biene und Nana Landesmeister wurden, machte Biene mir das größte Geschenk, wir wurden Bundessieger in der Kategorie Small! Diesen Moment werde ich wohl nie vergessen. Als wenn Biene nur diesen Auftrag hatte, harmonierte dann unser Team nicht mehr, sie wollte zu ihrer Mutti zurück, dass durfte sie denn auch. Papa und ich haben uns entschlossen die Hunde zu tauschen. Bonny ist sehr fordernd und Zoey etwas die ruhigere. So passen die Teams einfach besser zueinander.

Am 27.11.2010 machte Biene uns ein schönes Geschenk, sie brachte Alice und ihren Bruder Toni zur Welt (nach Ch. GrandGables Dressed to Impress). Wir sind sehr zufrieden mit den beiden. Alice blieb bei uns, sie wollte auch gar nicht weg, hat an Welpeninteressenten kein Interesse gezeigt, sondern geschlafen während Toni mit ihnen gespielt hat. Alice ist mal wieder ein durch und durch "Mutti-Hund". Ohne Mutti ist alles doof! Wir sind gespannt, was die Zukunft uns noch alles bringt!

 

tbc